Dienstag, 24. April 2012

Sie lebt, sie lebt!

Nur ein kleines Käbelchen ist durchgeschmorrt und der Ventilator ein wenig verbogen. Das bekommen die Jungs vom Reperaturdienst für schlappe 90,-- Euro locker wieder hin und ein wenig Wellness in Form von neuer Schmiere bekommt sie auch noch. 

Ist das nicht einfach eine super Neuigkeit!!!!

Und weil ich jetzt schon am Morgen so gut drauf bin, und ich ja trotz allem immer noch keine Nähmaschine habe, gibt es jetzt meine Weisheit zu Maikes Nähfragezeichen
Probemodelle
Näht ihr Probemodelle? Und wenn ja aus was? Welche Vor- und Nachteile hat das Probenähen? 

In der Regel ja, vor allem bei Kleidern. 
Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass ich Papierschnitte nur bedingt anpassen kann. Ich habe keine Ahnung, wo ich einen Papierschnitt ändern muss, damit er mir passt, und wie ich Maße übertragen muss. Erst am genähten Modell sehe ich, wo das Problem sitzt. Deshalb nähe ich meistens ein Probemodell in der Regel vom Oberteil. D.h. diese Probemodelle sind nicht tragbar und landen im Mülleimer. Bei Röcken mache ich auch ein Probelteil, dann nähe ich aber meist ein fertiges Stück, dass dann auch getragen werden kann. Ich verwende für die Probemodelle gerne Ikeastoffe. Da gibt es verschiedene Qualitäten, denn ich brauche einen Stoff, der dem Original ähnelt.

Ich denke, mit mehr Näherfahrung kann ich dann auch vermehrt direkt am Schnitt ändern. Zumal ich ja das Glück habe in der Regel nur eine andere Größe als zuerst gedacht zuschneiden zu müssen
 und kaum Änderungen habe.


Kommentare:

  1. Hallo Ute,
    die näherfahrung ersetzt das probenähen nicht.
    z.b. nehmen wir als beispiel korsetterie. in Israel hat sich korsetterie-manufaktur zu einem kult entwickelt. profischneider und konstrukteure arbeiten zusammen hand in hand.von jedem korsett, von jedem modell wird ein muselin-stück probe(nessel) genäht.jede veränderung am muselin wird dann dem kostrukteur mitgeteilt und er überträgt dann in das schnittmuster.
    als ich mein korsett genäht habe hat mir meine meisterin gesagt, kein stoff gibt die passformfehler so rüber wie nessel!
    oder guck mal japanische designer wie Sato..
    sie machen nur am musselin ihre experimente.
    es gibt natürlich profis oder auch faule menschen,die dann direkt am modell was ändern- es ist aber mit dem risiko verbunden. am papierschnitt etwas ändern halte ich für unsinn, es sei denn man möchte in die serie gehen. vor dem zuschnitt überprüfe ich genu 2 massen nur: rückenlänge und rückenbreite.besonders rückenbreite ist ein mass ,was schlimme folge haben kann, egal ob zu breit oder zu schmall ist..
    lange rede-kurzer sinn- probe ist wichtig:-)

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Ute,

    Schön, dass die Maschine wieder funktioniert!

    Ja immer (na ja, fast immer) Probekleidung, so mache ich es auch.

    Beim Stöbern in deinem Blog ist mir deine alte Nähmaschine aufgefallen. Ein schönes Stück. Sie fällt mir auf weil ich gerade mit der alten Nähmaschine mit meiner Schwiegergroßmutter beschäftigt bin und sie total auseinander genommen habe. Es hat viel Spaß gemacht. Allerding hatte ich auch solidarische Hilfe aus dem Netz (Hobbyschneiderinnen). Wenn du deine Maschine auch intensiver bearbeiten willst, Fragen sind willkommen.
    Gruß Mema

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, danke. Die braucht tatsächlich ein wenig mehr Zuwendung, sie ist ziemlich durch den Wind. Ob ich mich allerdings traue, sie komplett auseinander zu nehmen, mal sehen.

      GRuß Ute

      Löschen
  3. Sehr, sehr schick! Dein Kleid und deine ganze Kombination gefallen mir wirklich total gut!
    LG
    Abendstern

    AntwortenLöschen