Mittwoch, 9. Februar 2011

Nähkatze

Mein Beitrag zum MMMF muss leider verschoben werden, mich hat heute Nacht die Seuche erwischt und ich bin noch etwas angeschlagen. Mein Outfit von heute ist sowas von nicht selbstgemacht und ganz sicher auch nicht internettauglich.

Gott sei Dank ist heute mein freier Tag und damit es hier nicht ganz so langweilig ist, möchte ich euch gerne meine Assistentin bei den Näharbeiten vorstellen.

Man kann zurecht behaupten, dass Frieda ihre Passion gefunden hat.

Das Nähzimmer ist ihr absolutes Lieblingszimmer und sobald ich auch nur einen Fuss da reinsetze, ist Madam nebendran und zwar ganz dicht. Es ist ihr sehr wichtig direkt am Geschehen zu sein, jede Naht schon bei ihrer Entstehung direkt an der Nähmaschine zu verfolgen, Handnähte unmittelbar mit Krallen zu überprüfen, die Ausstattung immer wirder auf Tauglichkeit zu untersuchen und natürlich den Stoff ausgiebig daraufhin zu testen, ob er geeignet ist, hinterher seinen Hintern drauf zu betten und ein Schläfchen zu machen. Sie liebt Stecknadeln über alles, ich brauche mir gar keine Sorgen mehr machen, dass vielleicht irgendwelche Stecknadeln aus Versehen am Boden liegen und jemand drauf tritt, Frieda findet sie alle und trägt sie voller Stolz wieder zurück.

Leider spielt sie auch gerne damit und hat sich eine auch schon mal in die Zunge gebohrt, so dass ich sie bei dieser Leidenschaft ein wenig bremsen muss.

(wie immer wird das Bild größer, wenn man draufklickt)

Trotzdem sind wir ein gutes Team und wenn ich sie dann doch zum 10. Mal vom Bügeltisch geschmissen habe, weil angeschmorrte Katzenhaare nicht so toll sind, dann versteht sie das auch irgendwann und zieht sich auf ihr Plätzchen im Korbsessel mit dem Schaffell zurück, der selbstverständlich in ihrem Lieblingszimmer steht.

Achja, und ein wenig sieht man hier auch, was ich gerade so in der Mache haben.



1 Kommentar:

  1. Bettina S.5:24 nachm.

    Lach, das ist ja wie bei mir! Meine Hilde scheint auch immer schon von draußen zu riechen, dass ich frisch im Nähzimmer bin, denn es geht keine 10 Minuten, da sitzt sie vor der Glastür. Manchmal muss ich mich sogar tatsächlich mit ihr zusammen auf meinen Stuhl quetschen, da sie da am liebsten liegt. Meine zweite Katze dagegen ist überhaupt nicht gerne in dem Zimmer.

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